• Perspektivische Darstellung Wohnheim

    Hetterich Architekten BDA

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Wohnanlage für Studierende und einer Intensivpflege-Wohngemeinschaft

Das geplante Gebäudeensemble bildet den nördlichen Abschluss und somit einen städtebaulichen Eckpunkt des neuen Stadtteils ‚Spitalstadt‘. In Erweiterung der Bestandssituation werden klare Raumkanten gesetzt, die sich nach Westen zur Uferzone der Altmühl öffnen und dort mit dem Landschaftsraum verschränken. Das Ensemble ist auf kurzen Wegen aus der Altstadt zu erreichen, auch die Einrichtungen der Universität befinden sich in fußläufiger Entfernung. Der Höhensprung zum westlich gelegenen Parkplatz schafft für die geschützten Bereiche der Pflegestation die Möglichkeit des Ausblicks auf den Landschaftsraum ohne Störung durch Einblicke aus dem öffentlichen Raum. Die kammartige Verzahnung und Öffnung zum Landschaftsraum des Altmühltals gibt wunderschöne Ausblicke frei.

Die Wohnungen des östlichen Gebäudes fügen sich in ein vielfältig nutzbares Achsraster ein; 2-Zimmerwohnungen können ohne zu großen Aufwand zu 3-Zimmerwohnungen oder 1-Zimmer-Apartments umfunktioniert werden. Durch die Ost-/West- bzw. Südausrichtung sind die Wohnungen ausnahmslos sehr gut belichtet und besonnt. Auch die Apartments der Studierendenwohnanlage sind durchgehend Ost / Westorientiert (keine Nordzimmer).

Die gemeinschaftlich genutzten Räume im EG, auf der Dachterrasse des Mittelteils sowie in den auf der Westseite verteilten Boxen schaffen Möglichkeiten zur Kommunikation und bilden Treffpunkte für die Bewohner ohne gleichzeitig Störungen zu verursachen.

Auslober: St. Gundekar-Werk Eichstätt GmbH
Art des Wettbewerbs: Realisierungswettbewerb

12 gesetzte Teilnehmer (anonym)

STUDENTENWOHNHEIM
Die geplante Holzkonstruktion der Studierendenwohnanlage auf massivem Stahlbetonsockel nutzt die Nachhaltigkeit des Baustoffes Holz überall, wo es wirtschaftlich sinnvoll erscheint. Durch den hohen Vorfertigungsgrad wird ein rascher Baufortschritt gewährleistet.
Wartungsarme robuste Materialien wie Faserbetonfertigteilbänder, hinterlüftete Fassadenflächen mit vorvergrauter Holzschalung, Holz-Aluminiumfenster und Linoleumbeläge unterstützen das Konzept, für die Bewohner ein angenehmes und nachhaltiges Wohnumfeld zu schaffen.

WOHNGEBÄUDE
Die wirtschaftliche Schottenkonstruktion mit wirtschaftlichen Spannweiten ist gegenüber einer reinen Skelettkonstruktion kostengünstiger, bauphysikalisch effizienter und erlauben eine flexible Grundrissgestaltung. Schallübertragungen beim Materialwechsel werden vermieden, massive Bauteile verbessern die Schalldämmwerte (Luft- und Körperschall) und wirken sich positiv auf den sommerlichen Wärmeschutz aus. Schallgedämmte Nachströmöffnungen in den Fenstereibungen gewährleisten die Belüftung auch bei geschlossenen Öffnungsflügeln.

Wartungsarme robuste Materialien wie vorgehängte Stahlbetonfertigteilbänder und -balkonelemente, hinterlüftete Fassadenflächen mit vorvergrauter Holzschalung, großflächige Holz-Aluminiumfenster und Parkettbeläge unterstützen das Konzept, für die Bewohner ein angenehmes und nachhaltiges Wohnumfeld zu schaffen.