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Studierendenwohnheim "Schützenstraße" Platzierung/Auszeichnung: #4
Das Wohnheim fügt sich durch seine Geometrie und Platzierung auf dem Grundstück in die heterogene städtebauliche Gesamtsituation mit unterschiedlichsten Baukörperformen ein. Es positioniert sich - der Schützenstraße folgend - entlang der polygonalen Grundstücksgrenzen und schafft einen geschützten Außenbereich in Richtung der stark durchgrünten Biotopfläche. Die nordöstliche Gebäudekante orientiert sich am angrenzendem Bestandsgebäude und schafft eine markante Adressbildung sowie eine einladende und gut erkennbare Eingangssituation. Durch die zurückspringenden Loggien in den Obergeschossen und die trichterförmige Gebäudezugang im Erdgeschoss erhält die Gebäudekante eine zusätzliche funktionale und gestalterische Qualität. Um die visuelle Verbindung zu den grünen Freiräumen unterhalb der Hochstraße zu erhalten, wird im Erdgeschoss eine transparente Erschließungsachse geschaffen.
Die Gesamtstruktur des Gebäudes ist durch die konsequente Mittelflurerschließung mit zweiseitig angeordneten Appartements geprägt. Der Haupteingang erschließt das Gebäude an zentraler Stelle; Flure mit großzügigen Fensterflächen führen zu den einzelnen Appartements. Durch die wechselseitige Anordnung der Fassadenöffnungen werden Blickbeziehung zum Außenraum und eine gleichmäßige natürliche Belichtung der Flure erzielt. Die Orientierung im Wohnheim ist trotz der Anzahl der Wohneinheiten klar und übersichtlich. Die flexibel teilbaren Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss sind zur ruhigen westlichen Grünfläche Richtung Biotop orientiert und bieten Raum für unterschiedliche Nutzungen. Schwellenlose Übergänge zu den Terrassenflächen erweitern die Gemeinschaftsräume in den geschützten Grünraum. Das ansteigende Gelände im nordöstlichen Grundstücksbereich bietet Platz für Hochbeete, die von den Studierenden mit bepflanzt und gepflegt werden können ("urban gardening"). Das östlich auf dem Grundstück verlaufende Wegerecht wird respektiert und für die Erschließung der erdgeschossig unter dem Gebäude platzierten PKW-Stellplätze synergetisch mitgenutzt.
Auslober: Riedel Bau AG
Art des Wettbewerbs: Realisierungswettbewerb
11 gesetzte Teilnehmer (anonym)
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© Hetterich Architekten BDA