• Hetterich Architekten BDA

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Jakob-Riedinger-Haus Platzierung/Auszeichnung: #4

Jeder Bewohner soll in dem neu konzipierten Gebäude eine für ihn optimale Lebenswelt finden.
Dazu gehören ein ausreichendes Flächenangebot, Räume zur internen Kommunikation und zum gemeinsamen Aufenthalt, angenehme Oberflächenhaptik und 'warme' Materialien.
Alle Bereiche des Neubaus haben einen unmittelbaren Bezug zur Umgebung, insbesondere in den differenziert konzipierten Grünraum. Private Terrassen und Balkone, gemeinsame und geschützte Innenhöfe mit verschiedenen Angeboten, Durchblicke, die Gebäudeteile verbinden.

Das durchwegs zweigeschossige Gebäude fügt sich mit einer klar ablesbaren Figur städtebaulich in den etwas heterogenen Bestand ein.
Am Übergang zwischen bebauter Struktur (Stadtrand) und dem Landschaftsraum des Rottenbauerer Grundes gelegen, sollen sich Gebautes und Grünraum verzahnen und verschränken.

Die auf ein Zentrum orientierte, einfach und übersichtlich organisierte Grundrissstruktur ermöglicht auch für Bewohner mit eingeschränkter Wahrnehmung ein Schnelles 'Sich-Zurechtfinden'.
Auf Stichflure wird grundsätzlich verzichtet, die Verkehrswege treffen sich grundsätzlich im zentralen Eingangs- und Empfangsraum.
Die inhaltlich dem Wohn- und Pflegeheim fremde Mittagsbetreuung wird Teil des Gebäudes, ohne die Hauptfunktionen zu tangieren. Sie orientiert sich unmittelbar zur Erschließungsstruktur der Schule hin. Die Räumlichkeiten selbst sind dem Grünraum zugeordnet.

Auslober: Bezirk Unterfranken
Art des Wettbewerbs: Realisierungswettbewerb

20 Teilnehmer, mit Teilnahmewettbewerb