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Hetterich Architekten BDA
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Gestaltung Ortsmitte und Neubau Stadtladen mit Parkscheune
Der Platz wird von Mobiliar weitgehend freigehalten, um eine multifunktionale Nutzung zu ermöglichen. Der Neubau der „Rienecker Markthalle“ mit Laden und Café bildet die südliche Platzkante. Die Giebelständigkeit der gegenüberliegenden Häuser an der Hauptstraße und der Badgasse finden ihre Fortsetzung in der Markthalle in Form eines gefalteten Daches. Baumreihen vor den Häusern auf der Westseite und gegenüberliegend auf der Ostseite stärken die Platzkanten und leisten einen wichtigen Beitrag zu mehr Grün in der Stadt. Die Baumreihe auf der Ostseite bildet gleichzeitig den Rücken für den terrassierten Aufenthaltsbereich am Fliesenbach .
Das gefaltete Dach der Markthalle mit Dachüberstand zum Platz stellt eine Analogie zur Bauweise traditioneller Markthallen her. Der Dachstuhl des Faltdaches ist in Holzbauweise mit filigranen Unterspannungen aus Stahl geplant, um große Spannweiten mit wenigen Stützen zu erzielen. Die Dachkonstruktion schwebt über den Nutzungseinheiten und ist als Ganzes erlebbar. Diese Bauweise ermöglicht es unterschiedliche Raumkonzepte umzusetzen. Zum Platz hin steht das Dach als konstruktiver Sonnenund Regenschutz 1,5 m vor die Fassade über, dies betont die Faltung des Daches.
Auslober: Stadt Rieneck
Art des Wettbewerbs: Realisierungswettbewerb
12 Teilnehmer, mit Teilnahmewettbewerb
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© Hetterich Architekten BDA
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Die Markthalle wird abgesehen von der Bodenplatte und der Fundamente komplett in Holzbauweise erstellt, was eine wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Lösung darstellt. Das betrifft den Dachstuhl, die Pfosten-Riegel-Fassade, die Fassadenkonstruktion, die Nebenräume und das aus Holzlatten bestehende „Caféhaus“. Das Dach und die Schmalseiten der Markthalle werden mit langlebigem, robustem Kupferblech verkleidet, das durch seine Langlebigkeit und gute Alterungsfähigkeit nachhaltig und wirtschaftlich ist.
Die Sockelzone ist über beide Parkebenen als robuste Stahlbetonkonstruktion (Fundament / Feuchte- und Anprallschutz) konzipiert, während das Dach als leichte Holzkonstruktion mit durchlässiger Holzlamellenverkleidung zum öffentlichen Verkehrsraum in Erscheinung tritt