SVE am Zentrum für Hörgeschädigte
Das Zentrum für Hörgeschädigte in Nürnberg besteht aus einem heterogenen Gebäudekomplex verschiedener Stile und Epochen. Neben dem denkmalgeschützten Jugendstilgebäude wurden in den 1970er Jahren Häuser für Schule, Internat und schulvorbereitende Einrichtung errichtet. Der Gesamtkomplex soll in den kommenden Jahren technisch und funktional ertüchtigt werden. Dabei wird die Schulvorbereitende Einrichtung einer Energetischen Sanierung unterzogen und hierbei auch brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht.
Die SVE umfasst Räume für drei Kindergartengruppen sowie eine Frühförderungsgruppe, gemeinschaftlich genutzte Räume für Therapie, Bewegung, Rhythmik sowie nutzerspezifische Raumangebote für Audiometrie, Logopädie und Psychologie. Bei der Sanierung werden innen und außen neue Oberflächen in hellen, freundlichen Materialien geschaffen. Die besonderen Anforderungen der Nutzergruppe - hörgeschädigte Kinder - werden dabei umfassend berücksichtigt. Dies betrifft insbesondere die Raumakustik, die je nach Raumnutzung sehr differenziert zu bewerten war, sowie die Belichtung und Beleuchtung. Natürliches und künstliches Licht unterstützen die Kommunikation (Gebärdensprache, Ablesen von den Lippen). Bei der Sanierung wurden innen und außen neue Oberflächen in hellen, freundlichen Materialien geschaffen. Ein Spektrum von hellen, laubgrünen Tönen ist omnipräsent und gibt dem Gebäude Orientierung und Identität.
Bauherrschaft: Bezirk Mittelfranken
Verfahren: VoF Verfahren
Leistungsphasen: 1-8 (energetische Sanierung)
Baubeginn: 2009
Fertigstellung: 2012
Projektpartner: ALS Ingenieure, abi-Beratende Ingenieure, Kaiser+Juritza+Partner